
Kalender 34 x 48 cm / 16 Blatt + 8 Stück Firefighter Postkarten ISBN 3-902208-03-1 27 Bestellung: im shop Feuerwehr Kalender Feuerwehrmänner! Nach Erlernen eines Berufes folgen sie ihrer Berufung und werden Feuerwehrmann. Nach jahrelanger Ausbildung in der Brandbekämpfung, der technischen Hilfeleistung und des Katastrophenschutzes haben sie ihre Berufung zum Beruf gemacht. Hochqualifizierte Spezialisten in ihrem "Beruf", am Weg zu ihrem Berufsbild.
Die Bilder entstanden bei Fotoshootings und haben mit realen Einsätzen nichts zu tun. Alle Gezeigten sind Berufsfeuerwehmänner, die nach dem sie einen Beruf erlernten, entschieden haben ihrer Berufung zu folgen und Feuerwehrmann zu werden.
Der "Feuerwehrkalender", von Feuerwehrmännern für alle Kollegen und Freunde der Feuerwehr!
Fotografiert von
MARION CARNIEL
2003 Firefighter! von Peter Leitner Noch waren nicht alle bestellten Kalender ausgeliefert und schon machten wir uns Gedanken über unser 2003 Firefighter Kalender Projekt.
Unsere Grafikerin der ersten beiden Kalender, Birgit Hägele, hat inzwischen einen Job im Ausland bekommen und da wir trotz modernen Kommunikationsmöglichkeiten eine "Fernbeziehung" nicht riskieren wollten, haben wir einen neuen Grafiker gesucht. Diesen fanden wir mit Ronald Thimm, ebenfalls ein Profi aus der Werbebranche. Er kannte unser Projekt und wir brauchten ihn nicht lange zu überreden.
An dieser Stelle noch vielen Dank an Birgit Hägele für ihre ausgezeichnete Arbeit.
Ronald Thimm brachte uns mit Klaus Rezegh, der Firma Holzhausen GmbH., zusammen und auch da war die Entscheidung bald gefallen: Holzhausen wird unseren Kalender drucken. Ansonsten ist das Firefighter-Team unverändert geblieben. "Unsere" Fotografin Marion Carniel freute sich schon auf die neue Arbeit: "... der lustigste und schönste Job im Jahr!"
Bereits im März waren die Castings für den 2003 Firefighter Kalender. Nach der Auswahl der Modells fanden die Fotoshootings dieses Jahr schon im April statt. Unser Leitthema für 2003 ist " Beruf - Berufung, die Feuerwehr auf dem Weg zu ihrem Berufsbild." Derzeit ist ein Berufsfeuerwehrmann, wenn er den Feuerwehrdienst nicht mehr ausüben kann, am Arbeitsmarkt ein Hilfsarbeiter.
13. April,08:00 Uhr: Es ist wieder so weit. Im Steinbruch Grossau werden wieder die "Action" Aufnahmen gemacht. Jetzt zeigt sich, ob wir in den Tagen und Wochen der Vorbereitung, wie die Besorgung aller notwendigen Requisiten, Fahrzeuge und Unterkünfte (wir konnten zwei Kollegen der Berufsfeuerwehr Innsbruck für unseren Kalender "gewinnen"), an alles gedacht haben. Stromversorgung aufbauen; für Kaffee und andere warme Getränke ist bei uns immer gesorgt und bei den diesjährigen Wetterverhältnissen dringend nötig. Die Feuerwehrjugend Wien war zu unserer Unterstützung mit einem Löschfahrzeug angerückt. Die Presse vom Fotoshooting verständigt und auch der ORF bringt einen Bericht.
Schon am Tag vorher wurde einer unserer Protagonisten (Christoph) den ganzen Tag von einem Fernsehteam des ORF begleitet. Dabei wurden Aufnahmen bei der Berufsfeuerwehr Wien über den Dienstbetrieb gemacht. Neben dem Team vom ORF waren noch mehrere Reporter von verschiedenen Zeitungen anwesend.
Nach und nach werden die Sujets aufgebaut und fotografiert. Von brennheiß bis eiskalt ist alles drin. Die Modells haben wieder einmal einen harten Job, doch alle sind mit viel Freude und Engagement bei der Sache. Zwischen den einzelnen Sujets immer wieder Aufnahmen des Fernsehteams, Interviews und Fotos für die Presse.
Gegen Abend beruhigt es sich am Set. Das Fernsehteam, die Reporter und die Fotografen fahren ab und wir machen uns an die letzte Einstellung. Die Lichtverhältnisse - eigentlich schon Nacht, kaum das man die Dämmerung noch erahnen kann. Blitzendes Blaulicht, Flammen im Hintergrund und nur zwei Scheinwerfer leuchten die Szenerie aus. Manfred, nur halb beleuchtet am Dach eines Feuerwehrfahrzeuges. Marion Carniel fotografiert mit hochempfindlichen Filmen, Objektiven im Wert eines Kleinwagens und einer ruhigen Hand.
21:30 Uhr: "Ein Film noch!!!" - das sagt Marion immer, aber dann werden es doch noch ein paar mehr. Aber für gute Fotos braucht es eben Geduld und Ausdauer.
"DANKE!" - Wir sind fertig, nicht nur mit den Aufnahmen. Auch bei unserer Fotografin fällt jetzt die Anspannung ab und sie merkt, dass sie ziemlich müde ist. Ganz überzeugt ist sie von der letzten Einstellung nicht, da so wenig Licht war, konnte sie nur schwer scharfstellen.
Am nächsten Morgen haben wir auf einer anderen Location das zweite Shooting geplant. Wir verschieben den Beginn auf 10:00 Uhr, räumen schnell alle Fotosachen ein, damit unsere Fotografin nach Hause kommt und am nächsten Tag wieder fit ist. Danach werden noch "Nachlöscharbeiten" durchgeführt und der Steinbruch im Scheinwerferlicht der LKWs aufgeräumt. So wird es Mitternacht.
14. April,09:00 Uhr: Wir sind schon wieder mit allem Material auf der nächsten Location. Das alte Piccano Gelände, ein Abbruchgelände, früher ein riesiges Kühllager. Wieder alles ausladen und herrichten und nachdem der Wetterbericht Regen angesagt hat, einen Unterstand für die Fotografin errichten. Kaum sind wir mit den Vorbereitungen fertig, öffnen sich die Himmelstore. Fast wolkenbruchartig regnet es den ganzen Tag.
Zu Mittag kommt ein Fernsehteam von Wien Heute. Interviews und Aufnahmen, dann noch ein paar Interviews für Radio Wien und von oben Regen, Regen, Regen.....
Nach zwei Aussenaufnahmen endlich ein Sujet im Inneren. Wenigstens im Trockenen, kalt ist es sowieso. Ein wenig Nebel hier, ein wenig Feuer dort, das Fabriksgelände liegt mitten im Stadtgebiet, hier können wir keine großen Flammen oder Rauch machen, es würde sofort die Feuerwehr kommen ;-).
Wir arbeiten uns von Sujet zu Sujet weiter. Kälte und Nässe zehren an unseren Kräften. Die Dämmerung ist schon wieder vorbei, die Räume werden nur mehr durch das Schlaglicht der Stadt erhellt.
"Ein Film noch!!!" - ja, ja den Ausspruch kenn ich....Plötzlich: "HALT!" - "Marion, was ist los?" "Da brennt was...!" Durch eine Gasflamme hat Isolationsmaterial zu brennen begonnen, eigentlich kein Problem, Feuerwehrmänner sind ja genug am Set und Wasser hat es den ganzen Tag auch genug gegeben. Jedenfalls ist das ganze schnell abgelöscht - für uns ein Kleinbrand, zu vergleichen mit einem brennenden Aschenbecher.
Trotzdem beenden wir das Shooting.Montag, den 16.April, sind in Wien Heute und in ORF-Thema Berichte über die Fotoshootings.
Dienstag dann eine schlechte Nachricht. Marion ist krank und es ist nicht sicher, ob das dritte Shooting am Sonntag stattfinden kann. Freitag fühlt sich Marion zwar schon besser, aber zum Arbeiten reicht es noch nicht. Samstag der erlösende Anruf. O.K., das Shooting findet statt.
21.April, 9:00 Uhr: Hauptfeuerwache Floridsdorf, Beginn des dritten Shootings. Marion ist noch von der Grippe geschwächt, aber kaum beginnt sie zu fotografieren, regen sich die Lebensgeister und von Film zu Film geht es ihr besser.
Nach dem Mittagessen geht es in die Werkstätte. Hier kommt dann Gerry vor das Objektiv. "Ein Film noch!!!" und "Ein Film noch!!!" Komisch, so viele letzte Filme hat es noch nie gegeben. Mit den letzten Sonnenstrahlen ist auch dieses Shooting und somit die Shootings für den 2003 Firefighter Kalender beendet.
Die Ausbeute aus 3 arbeitsreichen Tagen mit 17 Modells sind 20 Sujets und zirka 4000 Fotos!
Die nächsten Tage vergehen mit dem Entwickeln und Sichten der Aufnahmen. Die Vorselektion übernimmt wie immer Marion. 120 Fotos kommen in die engere Wahl und werden vergrößert. Ein kleines Team entscheidet, welche in den Kalender kommen. Dodo, Marion, Karambi - Männer haben da wenig mitzureden.
Es ist auch schwer, einzig über die Nachtaufnahmen vom Steinbruch herrscht Einigkeit - das wird das Coverfoto!!! Mister Jänner ist noch schnell gefunden, aber dann wird es schon schwieriger. Dieses Sujet oder jenes? Auch die letzten Aufnahmen vom zweiten Tag, die wir so plötzlich abgebrochen haben, schauen sehr gut aus und schleichen sich ganz langsam immer weiter nach vorne - April! Dass unsere Kollegen aus Innsbruck Firefighter November und Dezember wurden, ist ein Zufall. Nach stundenlangen Diskussionen und Bild dahin und Bild dorthin haben wir die Fotos sowie die Reihenfolge fertig.
Jetzt ist der Grafiker an der Reihe. Ronald Timm: "Die Fotos sind so gut, sind stark, sie brauchen nicht durch Grafik "aufgepeppt" oder verfälscht werden. Sie soll nur den Rahmen für die Fotos bilden und das in einer leichten fast spielerischen Weise." Ronald Timm setzt das in professioneller Art um. Als Neuheit gibt es im 2003 Firefighter Kalender eine Seite mit Postkarten, so kann man auch die Feuerwehrmänner "versenden".
Dienstag 9.Juli: Dorothee und ich sind in der Druckerei. Bei unserer Ankunft ist die Druckmaschine schon bereit. Wir geben das O.K. für den Druck. Die Maschine mit fünf Druckwerken CMYK + Glanzlack läuft an und Blatt um Blatt kommt aus der Maschine.
Zwei Tage später haben wir ein Probeexemplar unseres Kalenders in den Händen, es fehlt nur noch die Deckfolie mit dem Siebdruck 2003 Firefighter.
In der Zwischenzeit arbeiten wir schon an der Präsentation, die am 25.Oktober 2002 in der Volkshalle des Wiener Rathauses stattfinden wird.
Mehr - in einiger Zeit
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