Die

Story

 

Juni 2000, eine Idee wird geboren!

 

Bei einem Gespräch wurde ich von Frau Martha Proidl-Stachl (ORF) gefragt, ob es nicht einen Kalender der Wiener Feuerwehr gibt. Nicht mit Feuerwehrfahrzeugen oder von Einsätzen, sondern von den Männern die in den Uniformen stecken und mit weniger Bekleidung als man sie normalerweise zu Gesicht bekommt. In den USA und GB gibt es solche Kalender. Das war der "Startschuß" für das Projekt

2001 Firefighter

Die ersten Schwierigkeiten

Nach den ersten Überlegungen und Vorbereitungen, war klar, daß dieses Projekt nur dann ein Erfolg werden kann, wenn auch die Qualität stimmt. Ein Arbeitsteam wurde mit Dorothee Gussenbauer gegründet. Mit Marion Carniel wurde eine ausgezeichnete Fotografin und mit Birgit Hägele die richtige Grafikerin gefunden. Da wir seitens der Feuerwehrdirektion nicht unterstützt wurden, wurde ein rein privates Projekt auf die Beine gestellt.

Das "Aus" droht!

Je weiter die Vorbereitungen voranschritten, desto höher wurden die veranschlagten Gesamtkosten und desto ungewisser die Finanzierung. Von der Feuerwehrdirektion praktisch ein Verbot für dieses Projekt bekommen, zog sich auch der ORF mit seiner medialen Unterstützung zurück. Beim Casting dann eine große Diskussion über SW- oder Farbfotographie, mehr oder weniger Bekleidung, Studio oder Location. Nach fast fünf Stunden ist das Projekt für mich praktisch "gestorben".

Ein neuer Anfang

Nach einer unruhigen Nacht, ein neuer Start. Die Auflagen seitens der Direktion sind eng gesteckt, aber die Durchführung möglich. Die Finanzierung ist Dank meiner Mutter auch gesichert. Fotos in Farbe, maximal freier Oberkörper, außer es ist nachvollziehbar, daß man mehr sieht. Ort der Aufnahmen: ein Steinbruch bei Wien und bei der Freiwilligen Feuerwehr Grossau.

Action

Mitte September fanden die Fotoshootings statt. Viel Vorbereitungsarbeit, viele Probleme und der Wettergott gibt uns auch so manche Prüfung auf. Dann die bange Frage: "Wie werden die Fotos? Hoffentlich passiert bei der Entwicklung nichts."

Die ersten Ergebnisse

Ende September dann die ersten Bilder. Nun stellte sich die nächste Aufgabe, welche der vielen tollen Bilder nehmen wir in den Kalender? Eine Jury mit Freunden und Bekannten wird gebildet. Lauter Damen, denn diese soll der Kalender schließlich ansprechen. An einem langen Abend werden die 12 Bilder und das Cover ausgesucht.

Druck

Mit der Firma Mascha Druck fanden wir eine kleine Spezialdruckerei für Kalender. Nach den nötigen Vorbereitungen seitens der Repro, ging unser Kalender in Druck und lag Anfang November in einer Auflage von 1000 Stück vor.

 

Erste PR-Arbeit

Nach der ersten Einladung zur Präsentation war das Echo der Presse nicht sehr groß. Dennoch konnten wir einige Pressevertreter und ORF Studio Wien bei unserer Präsentation begrüßen. 

 

Präsentation

Am 3. November 2000 war es soweit. In der ZU-GA-BE ging unsere Präsentation über die Bühne und das im wahrsten Sinn des Wortes. Mit speziell für uns abgemischte Musik, einer kurzen Einsatzvorführung und viel Nebel wurde unsere Präsentation von den ca. 100 Gästen mit Begeisterung aufgenommen. Am 4.November 2000 wurde in "Wien Heute" ein Bericht der Präsentation gesendet.

 Medienarbeit

Mußten wir zunächst noch bei den verschiedenen Zeitschriften den Kontakt suchen, begann etwa Anfang Dezember die Medienarbeit seine Eigendynamik zu entwickeln. Zeitschriften, Radio und TV-Stationen wollten einen Beitrag mit und über uns gestalten.

 

Abschluß

Ein Höhepunkt war zum Abschluß unserer Arbeit am 3.Jänner 2001 der Auftritt in "Willkommen Österreich". Damit fand unsere Medienarbeit und mit Ende Jänner 2001 auch das Projekt 2001 Firefighter sein vorläufiges Ende.

2002 FIREFIGHTER ist aber schon in Vorbereitung!

   (c) verlag peter leitner & dorothee gussenbauer